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Selbsthilfekontaktstelle – Erfahrungen austauschen

Sie leiden unter einer Krankheit, psychischen Problemen oder einer Behinderung? Fühlen sich deshalb oft unverstanden oder ausgeschlossen? Dann kann der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen eine große Hilfe für Sie sein. Die Möglichkeit dazu bieten Ihnen rund 200 Selbsthilfegruppen im Kreis Siegen-Wittgenstein. Damit Sie die Übersicht nicht verlieren und die passende Selbsthilfegruppe finden, steht Ihnen die Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie in Südwestfalen zur Seite.

Denn besonders Neulinge im Bereich der Selbsthilfe haben viele Fragen und sind unsicher, ob sie sich in einer Selbsthilfegruppe wohlfühlen. Wie laufen die Treffen einer Selbsthilfegruppe ab? Wer kann an einer Selbsthilfegruppe teilnehmen? Wie finde ich die passende Selbsthilfegruppe? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie in den Sprechstunden der Selbsthilfekontaktstelle in einem kostenlosen Beratungsgespräch – persönlich oder am Telefon. Sie werden schon bald feststellen: Der Kontakt zu verständnisvollen Menschen mit ähnlichen Problemen und Erfahrungen tut gut! Denn die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe ist eine hervorragende Ergänzung der professionellen medizinischen oder psychischen Therapie.

Doch nicht nur für Ratsuchende, auch für die Selbsthilfegruppen ist die Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie in Südwestfalen ein wichtiger Anlaufpunkt. Wir unterstützen Sie bei dem Beantragen von Fördergeldern, vermitteln Ihnen nützliche Kontakte und versorgen Sie mit wichtigen Informationen rund um die Selbsthilfe. Auch wenn Sie eine ganz neue Selbsthilfegruppe gründen möchten, stehen wir Ihnen zur Seite. Wir helfen Ihnen andere Betroffene zu finden, bei der Suche nach passenden Räumlichkeiten, moderieren die ersten Gruppentreffen und machen die Öffentlichkeit auf Ihre neue Selbsthilfegruppe aufmerksam um weitere Interessierte zu finden.

Kommt eine Selbsthilfegruppe für mich in Frage?

Um Sie bei dieser Überlegung zu unterstützen, haben wir einige Fragen - verbunden mit den wesentlichen Leitgedanken der Selbsthilfegruppenarbeit - zusammengefasst.

Wünsche ich mir den Austausch mit anderen Betroffenen in einer Gruppe oder möchte ich doch lieber von einer professionellen Fachkraft beraten werden?

Die Veränderung jahrelang bestehender Probleme und Krankheiten braucht in der Regel viel Zeit. Große und schnelle Erfolgserwartungen sind dabei oft hinderlich. Können Sie sich eine längerfristige Mitarbeit in der Gruppe vorstellen oder sind Sie doch eher in einer akuten Krise und brauchen dringend (professionelle) Hilfe?

Bin ich bereit, meine Probleme selbst aktiv in die Hand zu nehmen und herauszufinden, was ich selbst zur Verbesserung meiner Lebenssituation tun kann?

Eine Selbsthilfegruppe besteht nur aus Betroffenen und wird nicht professionell geleitet, das heißt die Selbsthilfegruppe lebt vom Engagement und der Aktivität aller Teilnehmenden. Bin ich bereit in einer Gruppe aktiv mitzuarbeiten?

Die regelmäßige Teilnahme ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Gruppenarbeit. Bin ich bereit und in der Lage, regelmäßig und verbindlich an den Gruppentreffen teilzunehmen?

Geben und Nehmen sollten in der Gruppe in Einklang miteinander stehen. Fehlt die Bereitschaft dazu, kann die Gruppe langfristig nicht funktionieren. Sind Sie neben der Besprechung Ihrer eigenen Probleme auch dazu bereit, sich in andere Menschen einzufühlen und ihnen Raum zur Darstellung ihrer Probleme zu geben?

Die Teilnahme an Selbsthilfegruppen soll freiwillig sein. Druck von außen oder "aus Liebe" zu einem Angehörigen oder Freund reichen als Motivation meistens nicht aus. Ist es Ihre eigene Entscheidung, an einer Selbsthilfegruppe teilzunehmen?

Selbsthilfegruppen von A bis Z

A

A

ADS/ADHS
Alkoholabhängigkeit
Allergien
Alzheimer Krankheit
Amputation
Angehörigengruppen
Ängste
Aphasie
Arterielle Verschlusskrankheit
Arthrose
Asthma
Atemwegserkrankungen
Autismus

B

B

Basedowsche Krankheit
Behinderungen
Blinde
Bronchitis
Brustkrebs
Burnout

C

C

CI-Träger Erwachsene
CI-Träger Kinder
Colitis Ulcerosa
COPD
Cystische Fibrose

D

D

Darmkrebs
Depressionen
Diabetes
Dialysepatienten
Durchblutungsstörungen
Dystonie

E

E

Elterngruppen
Emotionale Probleme
Essstörungen (Frauen)

F

F

Fibromyalgie

G

G

Gehörlosigkeit
Geistige Behinderungen
Gicht
GIST
Glücksspielsucht

H

H

Herzkranke Kinder
Herzerkrankungen
Hörbehinderungen
Hyperaktive Kinder

I

I

Immundefekte, angeboren

K

K

Kehlkopflose
Koronarsportgruppen
Krebskranke Kinder
Künstlicher Blasenausgang
Künstlicher Darmausgang

M

M

Morbus Bechterew
Morbus Crohn
Mukoviszidose
Multiple Sklerose
Muskelerkrankungen
Myasthenie

N

N

Nahrungsmittelunverträglichkeit
Neurofibromatose
Nierenerkrankungen
Nierentransplantation

O

O

Osteomyelitis
Osteoporose

P

P

Parkinson
Pflegende Angehörige
Polyarthritis
Polyneuropathie
Prostata-Krebs
Psychisch Kranke
PXE

R

R

Rheuma

S

S

Sauerstoffpflichtige
Schlafapnoe
Schlaganfall
Schwerhörigkeit
Schwerhörige Kinder
Sehschädigungen
Sklerodermie
Skoliose
Soziale Phobien
Stomaträger
Suizid (Angehörige)

T

T

Tinnitus
Transgender
Transsexuelle
Trauer
Trennung

U

U

Uveitis

V

V

Vaskulitis
Verwaiste Eltern

W

W

Wirbelsäulenerkrankungen

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